Konfis erleben Kirche weltweit

Mehr als 120 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem gesamten Kirchenkreis lernten beim diesjährigen Konfinopoly die weltweite Arbeit der VEM kennen.

Konfis, Teamer, Ehren- und Hauptamtler klatschen begeistert, als die indonesischen Konfirmanden aus dem christlich geprägten Nias erzählen, wie bei ihnen der Konfirmandenunterricht abläuft. Möglich wird das durch eine Live-Schaltung nach Nias, während die Teilnehmenden am diesjährigen Konfinopoly in und um das Karl-Immer-Haus in Mönchengladbach-Bettrath versammelt sind. „Der direkte Kontakt nach Nias war sehr beeindruckend“, sagt Jugendreferent Detlef Bonsack vom Kirchenkreis Gladbach-Neuss. „Alle haben gespürt, dass wir weltweit verbunden und eine große internationale christliche Gemeinschaft sind.“

Thema des Konfinopoly-Angebots 2025 war denn auch „Kirche weltweit“. Partner war die VEM (Vereinigte Evangelische Mission), die sich in diesem Fall als Viele Einmalige Menschen ausbuchstabierte. Die beiden VEM-Pfarrer Yoram Karusya und Matthias Schmid brachten viele Informationen über die weltweite Zusammenarbeit ein und stellten auch die Verbindung nach Nias her. Der Kirchenkreis Gladbach-Neuss unterhält eine Partnerschaft mit Nias und der dortigen theologischen Hochschule.

Die mehr als 120 teilnehmeden Konfis aus dem gesamten Kirchenkreis von Waldniel bis Kirchherten erlebten an 14 Stationen, was Kirche weltweit ausmacht. Sie bearbeiteten eine Weltkarte, spielten einen aktuellen Chart-Song mit traditionellen indonesischen Instrumenten, tanzten einen tansanischen Tanz, ordneten Länder-Charakteristika zu, beschäftigten sich mit Mission, Rassismus, Freiwilligendienst und internationaler Solidarität und backten Pfannkuchen nach tansanischem Rezept. Sie erlebten, was es bedeutet, nicht nur den Hahn zu öffnen, sondern Wasser tragen zu müssen und machten sich Gedanken über ökumenische Partnerschaft.

Der Tag, der mit einer Andacht der beiden Pfarrer Burkhard Kuban und Yoram Karusya sowie der Live-Schaltung nach Nias begonnen hatte, endete um 16 Uhr mit der Siegerehrung und dem Segen.

Die ausgesprochen abwechslungsreiche Gestaltung kam bei den Jugendlichen sehr gut an. „Und alle waren sehr am Thema interessiert“, stellt Detlef Bonsack rückblickend fest. Er dankt auch den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne die eine solche  Aktion nicht möglich wäre.

  • 15.10.2025
  • Angela Rietdorf
  • Jugendreferat KKGN