Was wir dem Kind in der Krippe schenken können

  • Angela Rietdorf (Öffentlichkeitsreferat)
  • The Blessing Church

Am Dreikönigstag hatten die internationalen christlichen Gemeinden der Region zu einem mehrsprachigen Gebet eingeladen.

So viele Gebete und Segenswünsche in so vielen Sprachen können nur zu einem guten Jahr 2024 führen, stellte Oberbürgermeister Felix Heinrichs in seinem Grußwort beeindruckt fest. Unter der Überschrift „A Christian Prayer for the New Year“ hatten sich deutsch-, englisch-, französisch- und tamilischsprachige Gemeinden zusammengefunden, um gemeinsam zu beten, zu singen und um Segen für das Jahr 2024 zu bitten. Die Initiative zu diesem Neujahrsgebet hatte Bishop Michael Chandrathas von der Blessing Church Mönchengladbach ergriffen, Superintendent Dietrich Denker hatte die Schirmherrschaft übernommen. Unter den rund 90 Teilnehmenden waren auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung. die sich mit Grußworten einbrachten. Mit Pfarrer Yoram Karusya war auch die Vereinigte Evangelische Mission (VEM) vertreten.

In den Fürbitten auf Französisch, Englisch und Deutsch wurde besonders der Menschen gedacht, die nach Gemeinschaft, einem Zuhause, einem inneren Halt und nach Orientierung suchen, aber auch derer, die in unserer Gesellschaft Macht haben und Verantwortung tragen.

Die dreigeteilte Predigt beschäftigte sich mit der Auslegung des Bibeltextes zum Dreikönigstag, der Suche der drei Sterndeuter nach dem neugeborenen König und dem Finden des Kindes. Superintendent Dietrich Denker setzte sich in seinem Predigtteil mit den Geschenken auseinander, die die drei Weisen dem Kind in der Krippe bringen. Sie bringen Weihrauch, Myrrhe und Gold. „Und wir? Was können wir schenken: Zeit! Lebenszeit. Engagement für Jesus. Gebetszeit. Lobpreiszeit. Zeit für Nächstenliebe und das Miteinander“, sagt Denker in seiner auch ins Englische und Französische übersetzten Predigt. „Das soll unser Geschenk sein: Mit Liebe nach Wegen zum Miteinander suchen. Ängste abbauen, füreinander eintreten, einander schützen und achten. Voneinander lernen, in Glaubensdingen und in lebenspraktischen Dingen.“

Die Kollekte war für die Gladbacher Tafel bestimmt, als deren Vertreterin die frühere Oberbürgermeisterin Monika Bartsch anwesend war und die Spende in Höhe von rund 500 Euro entgegennahm.

Das internationale Gebet zum Neuen Jahr schloss mit einem gemeinsamen Abendessen.