Mädchencamp 2025 – Wovon sollen wir träumen?

  • Jugendreferat KKGN
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Das nächste Mädchencamp findet im April 2025 statt. Es steht unter dem Motto „Wovon sollen wir träumen?“

Jungen Menschen fällt es heutzutage oft schwer zu träumen, daraus Visionen zu entwickeln, um zielgerichtet und nachhaltig ihre Zukunft zu gestalten. Das beobachtete das Team im diesjährigen Camp sehr deutlich. Es bestand ein hoher Bedarf an Gesprächen und einem „Sich-Mit teilen“, ohne die Erwartung an eine gemeinsam erarbeitete nachhaltige Klärung. Oftmals war es zunächst das Bedürfnis, „gehört und gesehen zu werden“, das richtig und wichtig ist. Der Folgeschritt etwas für sich zu verändern, Lösungsansätze zu erarbeiten, Träume, Ideen und Fantasien zu entwickeln und für sich handlungsfähig zu werden blieb oftmals aus. Das 23. Mönchengladbacher Mädchencamp wird im April 2025 den wichtigen pädagogischen Prozess fördern, in dem die Träume der Mädchen durch kreative Methoden zugelassen und geträumt werden dürfen, um dadurch individuelle Visionen zu entwickeln. In einem nächsten Schritt werden die Teilnehmerinnen gemeinsam Ideen entwickeln, wie ihre Visionen realisiert werden können. Dies passiert in drei verschiedenen Workshops und bunt gestalteten Abendprogrammen. Die Teilnehmerinnen lernen im Kreativ-Workshop sich mit ihrer Traumwelt zu beschäftigen und bauen diese mit verschiedenen Materialien nach. Der Musical-Workshop bietet an, durch die Form des künstlerischen Ausdrucks mit Träumen und Gefühlen in Verbindung zu kommen. Im Video-Workshop werden Träume und Zukunftsvisionen mit Hilfe von digitalen Medien aus der Traumwelt in die Realität übersetzt und greifbarer gemacht. Bunte Abendprogramme und andächtige Abendabschlüsse bieten sichere Räume zur Reflektion, für Gespräche und gruppendynamische Prozesse.

In diesem Jahr veranstalten erstmalig die evangelische und katholische Jugendarbeit gemeinsam das Mädchencamp. In der Vergangenheit wurde das Konzept der jährlichen wechselnden Trägerschaft verfolgt. Beide Institutionen haben sich im Sommer 2024 für ein zukünftiges gemeinsames Mädchencamp entschieden. Diese enge und zukunftsweisende Kooperation auf Augenhöhe bündelt Ressourcen und erreicht dadurch auch mehr Mädchen aus Mönchengladbach. Annika Koch, Jugendbeauftragte der katholischen Jugendarbeit und Nadine Schlutzkus, Jugendreferentin im evangelischen Kirchenkreis leiten gemeinsam mit 8 weiteren Referentinnen das Mädchencamp.

In jedem Jahr ist die Finanzierung begleitet von verschiedenen Anträgen an Stiftungen und Förderprogrammen. Durch die finanzielle Situation der Mädchen und die hohen anfallenden Kosten sind die Mönchengladbacher Mädchen dringend auf weitere SpenderInnen angewiesen.

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